Donnerstag, 27. Februar 2014

Eigentlich hasse ich chatten

Ich chatte extrem viel.Wirklich viel. Und das obwohl ich es eigentlich gar nicht mag.
Du hast eine vorgeschriebene Zahl von Zeichen, die du nicht überschreiten kannst. Für jemanden wie mich, der lieber Wasserfälle schreibt als plappert ist das ein großes Problem. Manche Sachen lassen sich nicht in 300, geschweige denn in 140 Zeichen sagen. Manche Dinge könnte ich bestimmt in 1000 Zeichen nicht ansatzweise erklären.
Außerdem ist chatten unglaublich schnell. Jeder erwartet, dass du innerhalb von Sekunden antwortest und wenn du das nicht tust, haben sie gleich das Gefühl, dass du sie ignorierst. Das könnte mich in den Wahnsinn treiben. Wenn ich schonmal die Zeit habe, mir zu überlegen, was ich eigentlich rüberbringen will mit dem, was ich sage (was ja beim Reden oft nicht der Fall ist), nehme ich mir diese Zeit auch gerne, weil so viele Nuancen (und auch Mimik und Gestik) beim Schreiben verloren gehen, die man beim Sprechen verwenden kann. Und meistens chatte ich auch nicht nur, wenn ich am Computer sitze sondern mache nebenbei noch irgendwas anderes, was auch meine Aufmerksamkeit fordert. Und sei es nur, dass ich mal ein Lied hören möchte, ohne durch ein nerviges 'Ping' genervt zu werden. Aber ich muss zugeben, dass ich auch schnelle Antworten erwarte. Besonders bei Leuten von denen ich normalerweise immer schnell Antworten bekomme.
Das Verlorengehen von Nuanchen, das ich ja eben schon angesprochen habe, nervt mich auch ungemein. Ich bin von Natur aus sehr sarkastisch und das kann man in Textform meistens nicht vernünftig rüberbringen. Dann kommt es oft zu irgendwelchen blöden Missverständnissen (lustig sind diese Missverständnisse nur, wenn sie face-to-face passieren, weil ich dann einfach den Kopf schütteln kann).
Das letzte, was mich am Chatten wirklich stört sind die Abkürzungen. Ich benutze auch Abkürzungen - wie soll man auch sonst möglichst viel in 300 Zeichen quetschen? - aber ich finde sie im Allgemeinen einfach nur hässlich. Sie machen die Sprache und den Lesefluss kaputt (und irgendwann gehen sie in die gesprochene Sprache über, aber das ist hier gerade nicht Thema) und stiften manchmal mehr Verwirrung als alles andere. Im selben Atemzug sollte ich vielleicht auch noch die Smileys nennen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man in irgendeiner Weise verpflichtet ist, mindestens einen Smiley pro Aussage zu machen, ob er nun besonders gut passt oder nicht. Smileys können witzig sein, Smileys können die Aussage unterstreichen, aber sie sind verdammt nochmal keine Herdentiere.

Natürlich hat Chatten auch seine positiven Seiten (obviously, sonst würde ich es nicht machen). Du kannst mit Leuten in Kontakt bleiben, die weit weg wohnen und/oder die du vielleicht noch nie gesehen hast. Man kann Informationen schneller verbreiten als wenn man sich erst persönlich treffen müsste. Man kann es nebenbei machen. Man kann sich hinter der Maske der Anonymität verstecken. Es passt einfach zum modernen Zeitalter.

Fallen euch noch negative Aspekte vom Chatten ein? Oder vielleicht auch positive?

LG Riska

Freitag, 7. Februar 2014

Handschrift

Es ist ein etwas komisches Thema, um damit meinen Blog anzufangen, aber ich glaube, dadrauf hätte euch der Blog-Titel schon hinweisen sollen. Mir könnt ihr also nichts vorwerfen.

Ich bin jemand der gerne schreibt - und damit meine ich wirklich gerne. Und nicht nur auf dem Computer, sondern auch mit der Hand (Oh mein Gott, wie altmodisch!). Es ist nur einfach so, dass ich mich irgendwie besser fühle, wenn ich einen Stift in der Hand halte und nicht mit meinem Fingern auf irgendwelche Tasten einhaue. Außerdem hat es irgendwie etwas intimes - die eigene Handschrift.
Und weil ich auch meistens keinen Laptop mit mir rumschleppe und auch (noch) kein Smartphone besitze, ist das Schreiben mit dem Stift die einzige Möglichkeit, meine Ideen, die manchmal ziemlich oft aus meinem Kopf sprießen, aufzuschreiben.
Das wird nur dann zum Problem, wenn ich müde bin und das bin ich in letzter Zeit wirklich oft. Dann wird nämlich meine Handschrift so unleserlich, dass man sie ohne Probleme zur Geheimschrift deklarieren könnte. Oder, wenn ich noch nicht ganz so müde bin, schreibe ich in absoluter Schönschrift, um mich auf irgendwas konzentrieren zu müssen und nicht wegzunicken. Und das dauert dann seine Zeit. Besonders in der Schule (und da besonders in der Oberstufe) ist das nicht sonderlich von Vorteil langsam zu schreiben.
Computerschreiben hat also doch durchaus seine Vorteile.

Darauf wollte ich aber eigentlich gar nicht hinaus. Das Thema war Handschrift. Ich wollte darauf hinaus, wie sie sich im Laufe des Lebens verändert.
Meine Schreibschrift, die ich in der zweiten Klasse gelernt habe, wurde in meinem Fall immer mehr zu einem Druckschrift-/Schreibschrift-Kauderwelsch, mal mehr vom einen, mal vom anderen. Sie ändert sich auch immer nach Situation, ich habe eine Kugelschreiberschrift, eine Füllerschrift, eine Bleistiftschrift, eine Schnellschrift, eine Schönschrift und eine Hilfe-Ich-Schlaf-Gleich-Ein-Schrift. Und die Veränderung hat ja noch nicht aufgehört. Mein 'n' hat inzwischen eine nervige Schlaufe, wenn es am Ende eines Wortes kommt und meine 'm' und 'n' in der Mitte eines Wortes werden immer mehr zu Wellen.

Wie sieht es bei euch aus? Hat sich bei euch die Handschrift auch so stark verändert? Oder schreibt ihr kaum noch mit der Hand?

LG Riska

Sonntag, 2. Februar 2014

Hallöchen!

Hey,

ich bin die Riska und ich werde euch hier in nächster Zeit mit alldem beglücken, was mir durch mein durchgedrehtes Köpfchen geht. Aber ich sag schonmal vorweg, dass ihr die Posts nicht regelmäßig erwarten dürft, ich bin grad in der Endphase vor dem Abi und habe auch vor zu lernen (besonders fürs mündliche... vor Leuten sprechen liegt mir so gar nicht. Deshalb auch ein Blog und kein Youtube-Channel...)

Das sollte fürs erste an Informationen zu dem hier reichen, morgen is Schule und ich kann immer miserabel einschlafen wenn ich bis kurz vorm Einschlafen noch vorm Computer hänge.

Also bis bald!

LG Riska

PS: Für all die Bücherinteressierten unter euch, ich hab auch nen Bücherblog: Coconut Books (das hat jetzt niemand kommen sehen...)