Freitag, 7. Februar 2014

Handschrift

Es ist ein etwas komisches Thema, um damit meinen Blog anzufangen, aber ich glaube, dadrauf hätte euch der Blog-Titel schon hinweisen sollen. Mir könnt ihr also nichts vorwerfen.

Ich bin jemand der gerne schreibt - und damit meine ich wirklich gerne. Und nicht nur auf dem Computer, sondern auch mit der Hand (Oh mein Gott, wie altmodisch!). Es ist nur einfach so, dass ich mich irgendwie besser fühle, wenn ich einen Stift in der Hand halte und nicht mit meinem Fingern auf irgendwelche Tasten einhaue. Außerdem hat es irgendwie etwas intimes - die eigene Handschrift.
Und weil ich auch meistens keinen Laptop mit mir rumschleppe und auch (noch) kein Smartphone besitze, ist das Schreiben mit dem Stift die einzige Möglichkeit, meine Ideen, die manchmal ziemlich oft aus meinem Kopf sprießen, aufzuschreiben.
Das wird nur dann zum Problem, wenn ich müde bin und das bin ich in letzter Zeit wirklich oft. Dann wird nämlich meine Handschrift so unleserlich, dass man sie ohne Probleme zur Geheimschrift deklarieren könnte. Oder, wenn ich noch nicht ganz so müde bin, schreibe ich in absoluter Schönschrift, um mich auf irgendwas konzentrieren zu müssen und nicht wegzunicken. Und das dauert dann seine Zeit. Besonders in der Schule (und da besonders in der Oberstufe) ist das nicht sonderlich von Vorteil langsam zu schreiben.
Computerschreiben hat also doch durchaus seine Vorteile.

Darauf wollte ich aber eigentlich gar nicht hinaus. Das Thema war Handschrift. Ich wollte darauf hinaus, wie sie sich im Laufe des Lebens verändert.
Meine Schreibschrift, die ich in der zweiten Klasse gelernt habe, wurde in meinem Fall immer mehr zu einem Druckschrift-/Schreibschrift-Kauderwelsch, mal mehr vom einen, mal vom anderen. Sie ändert sich auch immer nach Situation, ich habe eine Kugelschreiberschrift, eine Füllerschrift, eine Bleistiftschrift, eine Schnellschrift, eine Schönschrift und eine Hilfe-Ich-Schlaf-Gleich-Ein-Schrift. Und die Veränderung hat ja noch nicht aufgehört. Mein 'n' hat inzwischen eine nervige Schlaufe, wenn es am Ende eines Wortes kommt und meine 'm' und 'n' in der Mitte eines Wortes werden immer mehr zu Wellen.

Wie sieht es bei euch aus? Hat sich bei euch die Handschrift auch so stark verändert? Oder schreibt ihr kaum noch mit der Hand?

LG Riska

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen